Mittwoch, April 22, 2009
Tanz in den Mai Open Air
Ihr Lieben.
Uns erreichte gerade eben die traurige Nachricht, dass aus behördlichen Gründen das Open Air " Tanz in den Mai" am 1. Mai nicht stattfinden kann.
So müssen wir leider noch ein bisschen weiter im stillen basteln.
Wir planen auf jeden Fall Ersatz und sagen dann natürlich rechtzeitig bescheid.
Grüße an alle da draußen
Eure Gammas
Montag, März 02, 2009
2009.... EVOLUTION GOES ON..............ENDLICH NEUE SONGS!
Es geht voran... Endlich sind alle wieder da und wieder gesund. Die letzten Wochen waren wir wieder gemeinsam in der Hütte und haben fleißig geschraubt. Eine kleine Auswahl unserer im Proberaum aufgenommen Songs und einen Livemitschnitt aus Hamburg wollten wir Euch nun nicht länger vorenthalten. Den Rest gibts dann Live auf die Lauscher. In Sachen Konzerte wird sich auch bald wieder einiges tun aber das Frühjahr wollen wir erstmal noch nutzen um in Ruhe ein bisschen zu klimpern.
Viel Spaß beim hören der neuen Lieder wünschen Euch die Gammas
Samstag, September 06, 2008
BESSERE ZEITEN FESTIVAL AUFTRTT
Freunde der guten Musik!
Gerade las ich, dass wir morgen für das Bessere Zeiten angekündigt sind. Ich weiß nicht wer uns angemeldet hat, aber von uns war es niemand. Es tut uns leid, falls dadurch vielleicht falsche Hoffnungen entstanden sind oder wie auch immer.
Grüße aus dem Urlaub...
Herr Lapagos
Donnerstag, Januar 17, 2008
Ein Reisebericht aus dem Libanon
Da der Leiter des Goethe- Instituts Beirut über den Deutschen Musikrat, welcher auch für das Pop Camp zuständig ist, auf uns aufmerksam geworden ist, lud uns dieser dann auch gleich spontan ein, für zwei Konzerte in den Libanon zu reisen. Stichtag war der 18. Dezember. Frankfurt - Beirut, nur 3,5 Stunden. Am ersten ganzen Tag lernten wir Norbert Spitz kennen, den Chef des Beiruter Goethe- Institutes, welcher uns ein paar Sachen über das Land erzählte und uns anschließend in ein Taxi setzte, welches uns direkt in die Hisbollah- Hochburg Baalbek in der Beka'a Hochebene brachte. Plakate vom Hisbollahanführer und von gefallenen Märtyrern wo man hinsah, außerdem Männer am Straßenrand, die uns knallgelbe T- Shirts mit Hisbollah- Emblemen verkaufen wollten. Hört sich dramatischer an als es war. Außerdem waren wir ja dort, um die bekannte Ausgrabungsstätte der Römischen Tempelanlage zu Baalbek anzusehen. Sehr beeindruckende Sache. Wie das die alten Römer doch so hinbekommen haben. Abends lernten wir dann Jade, den Manager und Ahmad, den Besitzer des Basement Clubs in Beirut kennen, in dem wir das erste Konzert spielen sollten und erfuhren ausufernde libanesische Gastfreundschaft in Ahmads Apartment, was aber einfach daran gelegen haben muss, dass Ahmad stinkreich ist. Am nächsten Tag dann das Konzert. Zunächst mussten noch ein paar Behördengänge gemacht werden, denn wir hatten am Flughafen nach kleinen Einreiseschwierigkeiten nur ein Visum für zwei Tage erhalten. Nachdem wir zusammen mit Vesna Chamoun, einer Mitarbeiterin des Goethe, ca. eine Stunde an der General Security herumstanden und uns von sehr freundlichen Soldaten begucken ließen, meinten diese, dass doch eigentlich Feiertag wäre und heute nichts mehr ginge. Gut, Kommwer später nochma wieder, ne! Nach unserem zweiten längeren Behördengang, stellte sich heraus, dass wir bereits ein Visum für einen Monat hatten. Alles nich so einfach! Danach Soundcheck im Club. Nach drei Stunden konnte man dann schon mal von Soundcheck sprechen. Man darf natürlich auch nicht vergessen, dass wir uns im Mittelmeerraum befinden und auch im Libanon eine dementsprechende omnipräsente Gelassenheit herrscht. Das Basement hat etwas von einem Bunker, die Einrichtung jedoch ist ziemlich nobel. Zum Konzert kamen dann ca. 150 recht aufgestylte, feierlaunige Leute. Gegen zehn spielten zunächst die Scrumbled Eggs, so ziemlich die bekannteste Indiekapelle im Libanon. Erinnerte etwas an Clap Your Hands Say Yeah mit gelegentlichen Rockausuferungen. Die Leute machten auf jeden Fall gut Radau, auch bei uns, wenn der Song nicht zu ruhig war. Nach dem Konzert gab es Freigetränke in rauen Mengen. Ahmad bestellte Schampus für alle, usw. usw. Wir lernten Leute aus Australien, Texas, England und wer hätte das gedacht - sogar Leipzig kennen. Welcome to Beirut, auch hier ist die Welt ein Dorf. Am darauf folgenden Tag war noch mal Sightseeing angesagt. Saida hieß das Ziel. Kam mir irgendwie bekannt vor. Es wurden Schlösser und ein Museum gezeigt und viele Bilder geschossen. Am letzten Tag fuhren wir nach Tripoli, was ca. 75 km von Beirut entfernt liegt, für das zweite Konzert. Dort, wurde uns gesagt, sei es ein ganzes Stück konservativer und, bis auf einen Stadtteil in der die Kultureinrichtung war, in der wir spielten, komplett muslimisch. Deswegen war wohl das Konzert auch schon für 19.00 Uhr angesetzt. Vor uns spielte noch eine lustige Cover- Kapelle, welche sich "Doors of Aspiration " nannte. Ihre Mitglieder müssen so um die 40 gewesen sein und spielten 1A Schülerrock. Obwohl zudem Konzert nur ca. 50 Leute kamen war die Resonanz nach dem Konzert viel stärker. Die Leute kamen auf uns zu, kauften CDs, quatschten mit uns und am Ende gabs dann noch Gruppenfotos. Danach noch mal schön libanesisch essen; das Essen war wirklich stets vorzüglich, und wieder ab nach Beirut noch ein letztes mal im Basement Party machen, wobei uns Shahed aus Tripoli, der auch schon mal in Leipzig gewesen war, begleitete, bevor direkt im Anschluss der Flug nach Frankfurt und danach in die heimatlichen Weihnachten ging.
